Der Kleine Prinz
Der Kleine Prinz
[Antoine de Saint-Exupéry ]
Ein in der Wüste abgestürzter Pilot erzählt in Ich-Form, wie er auf den kleinen Prinzen trifft. Er berichtet über die Abenteuer des kleinen Prinzen, der auf der Suche nach einem wahren Freund von seinem Asteroiden B612 aus über diverse andere Asteroiden den Weg zur Erde findet. Auch die Liebe zur zu Hause zurückgelassenen Rose spielt eine wichtige Rolle in der Erzählung.
Auf seiner Reise zu verschiedenen Planeten trifft der kleine Prinz einige ihm sehr seltsam erscheinende Personen:
- Einen König ohne Untertane, der nur Dinge befiehlt, die sowieso geschehen.
- Einen Narziss, der ständig bewundert werden will.
- Einen Säufer, der trinkt, um zu vergessen, dass er sich für sein Trinken schämt.
- Einen Kaufmann, der Sterne zählt und meint, dass sie ihm gehören würden, weil vor ihm keiner auf diese Idee gekommen ist, diese zu besitzen.
- Einen Laternenanzünder, der auf seinem extrem schnell rotierenden Asteroiden jede Minute eine Laterne anzündet und wieder auslöscht.
- Einen Geographen, der seinesgleichen zu gut wähnt, die Aufgaben des Forschers zu übernehmen, und darum noch nie eine Landschaft beschrieben hat.
Schließlich erreicht er die Erde. Als er ein ganzes Beet voller Rosen entdeckt, ist er enttäuscht von seiner Rose, da sie nicht einzigartig ist. Später trifft er jedoch einen Fuchs, der von ihm gezähmt werden will, um so seiner Einsamkeit zu entrinnen und erkennt so, dass seine Rose dadurch einzigartig ist, dass sie ihn gezähmt, eine Beziehung zu ihm aufgebaut hat.
In weiterer Folge trifft er noch auf einen Pillenverkäufer, der den Menschen Pillen gegen den Durst verkauft, damit sie sich die Zeit zum Trinken sparen. Erschreckt von der Besitzgier und der rationalen Denkweise der Menschen beschließt der kleine Prinz, wieder zu seinem Asteroiden zurückzukehren. Zuvor macht er jedoch noch die Bekanntschaft mit dem Erzähler, welcher mit seinem Flugzeug in der Wüste abgestürzt ist und kaum noch Wasser bei sich hat.
Als dem Erzähler die langwierige Reparatur des Flugzeuges gelungen ist, kehrt der kleine Prinz schlussendlich wieder zu seinem Asteroiden zurück. Dazu muss er jedoch sterben, da er seinen Körper nicht mitnehmen kann. Zum Abschied verrät er dem Piloten ein Geheimnis : "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Um wieder zu seiner Rose zurückzugelangen, lässt er sich von einer Giftschlange beißen. [Inhaltsangabe aus Wikipedia]
Ich war gerade mal 21 Jahre jung, Stabsunteroffizier bei den Fallschirmjägern, da schenkte mir ein außergewöhnliches Mädchen den kleinen Prinzen. Gottlob spielte ich nicht den harten Mann und ließ mich auf diese wunderbare Geschichte ein. Das Büchlein steht in meinem Regal, wird immer wieder mal von mir zur Hand genommen. Da stehen wirklich wunderbare Dinge drin. "Man(n) sieht nur mit dem Herzen gut".
Danke Simone!
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