Zwei an einem Tag
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Zwei an einem Tag
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Die Zwei, die sich in Zwei an einem Tag am 15. Juli im Jahr 1988 auf einer Feier zum ersten Mal treffen sind Emma (Anne Hathaway) und Dexter (Jim Sturgess). Anstatt sich auf eine gemeinsame Nacht einzulassen, entscheiden sich die beiden dafür, einfach nur Freunde zu sein. Doch was die Zwei an einem Tag – nämlich jedes Jahr am 15. Juli – miteinander teilen, ist viel mehr als eine gewöhnliche Freundschaft. Denn jedes Mal, wenn einer von ihnen einen Schicksalschlag hinnehmen muss, ist der andere nicht weit entfernt.
(aus www.moviepilot.de)
Ja, stimmt, man kann den Film in so wenigen Sätzen wie im Moviepilot beschreiben. Kann man, und dann weiß kein Mensch etwas mit der Geschichte anzufangen. So versucht der kleine Michael mal den Film zu beschreiben wie er ihn erlebt hat:
1988 findet die Abschlussfeier statt. Abschlußfeier nach der Highshool. Aus welchem Grund auch immer, bleiben zwei Paare übrig, während die Anderen nach was weiß der Zuschauer schon entschwunden sind. Zwei harmonieren und werden offensichtlich ihren Spaß in dieser Nacht haben. Die anderen beiden, Emma und Dexter, passen aber ganz und gar nicht zueinander. Emma ist ein Mauerblümchen und Dexter ein Weiberheld. Dexter, sichtlich angetrunken. schaut rechts, schaut links, stellt fest, dass keine andere Frau greifbar ist und denkt sich: "Na besser die, als keine.", und macht sich daran, die scheue Emma anzugraben. Die wiederum ist schon lange heimlich in ihn verliebt. Rubbeldiekatz, sind die beiden in Emmas Zimmer. Sie will sich im Bad noch frisch machen, er würde gerne auf der Stelle vögeln. Als Emma nach langen Minuten aus dem Bad kommt, hat Dexter es sich anders überlegt und will verschwinden. Emma versucht ihre Enttäuschung zu überbrücken. Jetzt entsteht das, was sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film zieht: Ein wunderbarer Dialog. Es ist der 15. Juli. Die beiden bleiben gemeinsam im Bett. Aber kein Sex findet statt. Beide schlafend aneinandergekuschelt ein und beschließen Freunde fürs Leben zu werden (wobei Emma sich mehr erhofft). Nach dieser ersten gemeinsamen, harmlosen Nacht, ist der Film eine Aneinanderreihung von Kurzfilmen; jedes Jahr am 15. Juli treffen die beidenaufeinander. Die Jahre werden durch Briefe und Telefonanrufe verbunden. Wortwitzig und wortgewaltig entwickeln sich die Lebenswege von Emma und Dexter wie eine Schere immer weiter voneinander weg. Emma geht einen steinigen Weg; langsam und beschwerlich. Dexter hingegen macht schnell eine Blitzkarriere und stürzt nach ein paar Jahren ab. Jede Begegnung der beiden ist hinreißend witzig und irgendwie prickelnd gestaltet. Wir haben herzhaft über den intelligenten Wortwitz gelacht . Und bei jedem Jahrestreffen hofft man inbrünstig, dass sie sich doch jetzt endlich finden mögen. Es dauert lange Jahre, dann sind sie ein Paar und sie sind so glücklich, wie sie es verdient haben. So lange, bis...... Herzzerreißend ist das Ende. mehr möchte ich nicht verraten.
Wir haben den Film genossen. Wir haben Tränen gelacht und waren zu Tränen gerührt. Was bitteschön sollte ich mehr von einer Komödie erwarten? Eine hinreißende Kömödie ist das, und ich empfehle sie weiter.
Wirklich sehenswert!
MSp
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